Musik

Britischer Klassikmarkt wächst

Das Geschäft mit klassischer Musik erlebte in Großbritannien eine Renaissance: Nach Umsätzen legte das Segment um acht Prozent zu, nach Stückzahlen um sieben. Der Klassik-Hit 2003 stammt von Hayley Westenra.

Das Geschäft mit klassischer Musik erlebte im vergangenen Jahr in Großbritannien eine Renaissance: Nach Umsätzen legte das Segment um acht Prozent auf 64,9 Mio. Pfund zu, nach der Zahl der ausgelieferten Tonträger wuchs der Klassikmarkt um sieben Prozent auf 14 Mio. Exemplare. „Ohne Zweifel war 2002 ein hartes Jahr für die Klassik, aber im Jahr 2003 haben die Firmen im Klassikgeschäft dank einer ganzen Reihe spannender Künstler und innovativer Compilations die Kehrtwende geschafft und der klassischen Musik neue Hörer erschlossen“, analysierte BPI-Chairman Peter Jamieson. Das bestverkaufte Klassikalbum 2003 stammte laut BPI-Angaben mit „Pure“ von der erst 16-jährigen Sopranistin Hayley Westenra aus Neuseeland, auf Rang zwei folgte das Sänger-Portrait „Bryn“ des walisischen Bass-Baritons Bryn Terfel. Mit diesen beiden Titeln und vier weiteren schaffte es Universal Classics auf sechs Platzierungen in den Top Ten, je zwei entfielen auf RCA-Produkte und Chillout-Compilations aus dem Hause Decadance. Neben diesen beiden brachten auch Universal und RCA je eine Relax-Kopplung in die Top Ten. Der Klassik-Marktanteil stieg von 5,5 Prozent im Jahr 2002 auf nunmehr 5,8 Prozent.

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