Die britische Musikbranche konnte im Jahr 2003 die Zahl ihrer an den Handel ausgelieferten CD-Alben um 5,6 Prozent steigern. Dazu hätten laut BPI-Chef Peter Jamieson vor allem VÖs nationaler Acts wie Dido, Busted, Will Young oder The Darkness beigetragen. Zudem hätte der Preiskampf im Handel die Nachfrage der Kunden angeschoben: Laut BPI gehen derzeit 62 Prozent aller Einzel-CD-Alben zu Preisen von 9,99 Pfund oder weniger über die Theken des Königreichs. Bis zum Jahresende führte das nach Absatzzahlen von 236 Mio. Exemplaren inklusive der hier zu Lande so genannten Premiums zu einem Plus von 4,9 Prozent, nach Umsätzen blieb ein Zuwachs von 2,1 Prozent auf 1,112 Mrd. Pfund. „Das ist angesichts des weltweiten Drucks im Musikgeschäft ein ausgezeichnetes Ergebnis“, meinte Jamieson. Sorgen bereiten ihm allerdings die Verkäufe im Bereich der Singles: Die Zahl der ausgelieferten Exemplare brach im vergangenen Jahr um 30,7 Prozent auf 36,4 Mio. Stück ein, die Umsätze gar um 33,7 Prozent auf 64,4 Mio. Pfund. „Paradoxerweise können wir trotzdem einen Zuwachs im Singles-Geschäft sehen – allerdings vor allem dank illegaler Downloads“, kritisierte Jamieson. „wenn wir diese Diebstähle in Käufe von legalen Angeboten verwandeln können, dann werden wir bald wieder ins goldene Zeitalter der Single zurückfinden.“
Britischer Albummarkt wächst
Die britische Musikbranche konnte im Jahr 2003 die Zahl ihrer an den Handel ausgelieferten CD-Alben um 5,6 Prozent steigern. Dazu hätten laut BPI-Chef Peter Jamieson vor allem nationale Acts und günstige Preise beigetragen.



