Musik

Britische Labels nehmen Journalisten ins Visier

Britische Plattenfirmen – unter anderem EMI und BMG – haben einen neuen Feind ausgemacht: Journalisten, die Vorab-CDs auf Internetbörsen feil bieten.

Englische Plattenfirmen – unter anderem EMI und BMG – haben einen neuen Feind ausgemacht: Journalisten, die Vorab-CDs auf Internetbörsen feil bieten. So hat beispielsweise BMG einen Journalisten verklagt, dessen personalisierte Kopie eines unveröffentlichten Albums bei eBay auftauchte. Und EMI mißtraut auch der Post: So muss jeder Journalist, der eine CD anfordert, deren Erhalt per E-Mail bestätigen. Tut er dies nicht, fliegt er vom Verteiler. „Es ist schade, dass wir so ein System verwenden müssen, aber Musik, die illegal aus dem Internet heruntergeladen wird, ist ein derart großes Problem für uns“, kommentierte Steve Morton, Media Director von Virgin Records UK.