Musik

Britische Indies stark im Newcomer-Aufbau

Eine Untersuchung des britischen Verbands der Independent-Labels AIM ergab, dass in den letzten fünf Jahren mehr Newcomer von Indies zum Erfolg geführt wurden als von einem der Majors.

Eine Untersuchung des britischen Verbands der Independent-Labels AIM (Association of Independent Music) ergab, dass in den letzten fünf Jahren mehr Newcomer von Indies im Königreich zum Erfolg geführt wurden als von einem der Majors. Seit 1998 brachten es 37 neue Acts, die bei einer britischen unabhängigen Firma unter Vertrag stehen, zu mindestens einem Gold-Album (100.000 Einheiten). Von den Major-Firmen reicht da höchstens noch EMI mit 31 solcher Durchbrüche an die Indies heran. Universal/PolyGram konnte 20 Newcomer breaken, Warner Music zwölf, BMG elf und Sony Music nur neun. Für Alison Wareham, CEO von AIM, Grund zur Freude: „Die Daten zeigen, dass gute Musik keinen Vertrag bei einem Major benötigt, um Erfolg zu haben.“