Das britische Staatsministerium für Kultur, Medien und Sport beruft am 10. November eine Konferenz ein, die das Problem des Schwarzmarktverkaufs von Tickets behandeln soll. Eingeladen sind u.a. der Live-8-Promoter Harvey Goldsmith, Peter Tudor, Chairman der National Arenas Association, Rob Ballantine von SJM Concerts sowie ein Vertreter von Mean Fiddler. Die britische Musikindustrie fordert von der Regierung, den Schwarzmarkthandel mit Tickets deutlicher zu ächten. „Wir werden die Gelegenheit nutzen und Kultusministerin Tessa Jowell darauf ansprechen, dass dieser Handel für illegal erklärt werden muss.“
Allerdings stehen die Chancen der Musikveranstalter nicht wirklich gut, wie ein Statement eines Sprechers des Ministeriums vermuten lässt. „Wir wollen prüfen, ob es nicht schon einen rechtlichen Rahmen gibt, den man besser ausschöpfen muss“, heißt es in einer Erklärung.


