Musik

Brit Awards kurbeln Verkäufe an

Die Verleihung der Brit Awards hat die Verkaufszahlen einiger Siegerplatten wie die von Keane oder den Scissor Sisters deutlich angeschoben. Und auch die Einschaltquoten für die Preisgala stellten die Veranstalter zufrieden.

Die Verleihung der Brit Awards am 9. Februar hat die Verkaufszahlen einiger Siegerplatten deutlich angeschoben. Keane, mit zwei Brits ausgezeichnet, verkaufte in der Folge dreimal so viele Exemplare von „Hopes And Fears“ und stürmt damit von Rang acht an die Spitze der UK Charts zurück. Die dreifach ausgezeichneten Scissor Sisters sind nach einem Verkaufsplus von 115 Prozent zurück auf Position zwei und Franz Ferdinand verbesserte sich mit einem Plus von 160 Prozent auf die vierte Stelle.

Am meisten von den Brit Awards profitierte „Mind, Body & Soul“ von Joss Stone. Das zweite Album der jungen Sängerin legte um 270 Prozent zu und stieg von 44 auf elf. Und für den Ehrenpreisträger der 25. Preisverleihung bedeutet der Award gleichzeitig die Rückkehr in die Hitliste: Eine „Best Of“ der Boomtown Rats von Bob Geldof schafft den Wiedereinstieg auf Rang 46.

Für zufriedene Mienen bei den Veranstaltern sorgten auch die Einschaltquoten für die Preisgala: Im Durchschnitt sahen 6,3 Mio. Menschen die zweieinhalbstündige Aufzeichnung beim Sender ITV1 – fünf Prozent mehr als im letzten Jahr.

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