Musik

Brit Awards hüllen sich in Dunkelheit

Justin, Dido und Beyoncé räumen ab – aber insgesamt herrschte die Dunkelheit. Drei Awards für The Darkness

Drei Awards holte sich das Neo-Glam-Quartett The Darkness ab und sammelte damit mehr Trophäen als seine härtesten Award-Konkurrenten. Die Newcomer wurden im Londoner Earl’s Court als beste britische Gruppe, bester Rock Act und mit „Permission To Land“ für das beste britische Album ausgezeichnet.

Bei ihrem Live-Auftritt im Rahmen der Award-Show widmete Sänger Justin Hawkins die Erfolgssingle „I Believe In A Thing Called Love“ seiner Managerin und Ex-Freundin Sue Whitehouse. „Ohne sie wären wir heute nicht hier“, erklärte der exaltierte Falsett-Fachmann. „Sie hat immer an uns geglaubt und viel Geld für uns ausgegeben, als wir keinen Penny mehr hatten.“ Dieses dürfte sich die werte Dame jetzt allerdings als Managerin der Millionen-Seller mit großzügigen Zinsen zurückholen.

Grammy-Abräumer und Textilentferner Justin Timberlake durfte Auszeichnungen in den Kategorien „Best International Male Artist“ und „Best International Album“ entgegennehmen, und erhielt damit ebensoviele Trophäen wie Popengel Dido, die als „Best British Female“ und mit dem Preis für die beste britische Single nach Hause gehen durfte.

Die Band Busted erhielt ebenfalls zwei Preise: als bester Pop Act und als „Best British Breakthrough“. Mit je einem Award wurden Beyoncé (Best International Female), die White Stripes (Best International Group), 50 Cent (Best International Breakthrough), Daniel Bedingfield (Best British Male), Basement Jaxx (Best Dance Act) und Lemar (Best Urban Act) geehrt. Timberlake, der sich geweigert hatte, bei der Show aufzutreten, überreichte den Ehrenpreis für „Outstanding Achievement“ an Duran Duran.