Bei der laufenden Tour von David Gilmour, deren Deutschland-Part Ende Juli in München zu Ende ging, zeichnet Marc Brickman für das Lichtdesign verantwortlich. Der renommierte Lichtkünstler war auch schon für Gilmours Band Pink Floyd tätig. Bei der aktuellen „On An Island“-Tour des Gitarristen wollte Tour-Manager Paul Loasby so wenig Equipment wie möglich einsetzen. So begnügt sich Brickman mit 50 Moving Lights von Vari-Lite plus etlichen Strobes.
Gilmour steht bei den Konzerten voll und ganz im Mittelpunkt des schlichten Lichtkonzeptes, auf Zuschauerlicht wird gänzlich verzichtet. Das Rigg ist im Vergleich zu früheren Konzerten des englischen Sängers und Gitarristen verhältnismäßig klein. Mit ihrem tief gesättigten Seitenlicht erzeugen die Moving Lights eine stimmungsvolle Atmosphäre. Da viel mit Nebel gearbeitet wird, setzt Marc Brickman auf 18 VL3000 Spots, um die Szenerie zu durchdringen. Für die farbigen Akzente kommen die neuen VL500 sowie VL2500 Wash zum Einsatz.


