Die britische Virgin Group will ihr Engagement im Bereich Live Entertainment ausbauen. Unternehmensgründer Sir Richard Branson kündigte an, dass man künftig Virgin Festivals auf mehreren Kontinenten ausrichten wird. Das erste V Fest feierte vor nunmehr zehn Jahren in Großbritannien Premiere. In diesem Jahr finden erstmals zwei Ableger in Nordamerika statt.
Am 9. und 10. September ging das erste kanadische V Festival in Toronto über die Bühne, am 23. September treten The Who und die Red Hot Chili Peppers als Headliner des ersten US-Virgin-Festivals in Baltimore auf. Marketingmäßig eng vernetzt sind die Konzertevents dabei immer mit den Markenschwestern Virgin Mobile und Virgin Megastores. Branson will nach dem Sprung über den Atlantik im kommenden Jahr auch gleich noch den Pazifik überqueren und das Virgin Festival nach Australien exportieren.
Mit dem Live-Geschäft führe er seine Firma wieder ein wenig zu ihren Wurzeln zurück, so Branson. Nach der Ausdehnung des Konzepts im angloamerikanischen Raum will Virgin aber auch neues Terrain in Europa erobern: „Wir haben dabei derzeit Italien und Spanien im Visier“, verriet Branson. Aber auch Südafrika sei eine interessante Option.



