Musik

BPI wirft British Telecom Untätigkeit vor

Der englische Tonträgerverband BPI wirft der British Telecom vor, Gespräche über Maßnahmen gegen Internet-Piraterie zu verhindern.

Der englische Tonträgerverband BPI – British Phonographic Industry hat dem Telekommunikationskonzern British Telecom (BT) vorgeworfen, zu keinerlei Gesprächen über Maßnahmen gegen Internet-Piraterie bereit zu sein. „BT ist der größte Service-Provider für P2P-Netze, aber mit ihnen drüber zu diskutieren, ist schlimmer als das Ziehen von Zähnen. Der Tag, an dem BT mit uns spricht, wird im Kalender rot markiert“, erklärte Jollyon Benn, Mitglied der Anti-Piraterie-Abteilung der BPI. Die British Telecom vertritt dagegen den Standpunkt, dass P2P eine Form von Technologie sei und damit nicht grundsätzlich illegal. Gleichzeitig hatte BT Anfang März zusammen mit der populären britischen Website dotmusic.co.uk . Dies fand damals die Zustimmung der BPI: „Das Portal ist ein Wegbereiter, der Grund zum Optimismus für die Musikindustrie bietet“, kommentierte Chairman Peter Jamieson noch am Monatsanfang.