Der britische Branchenverband BPI legt seinen Mitgliedern eine Sonderveröffentlichung mit Statistiken unter den Christbaum: Laut der Broschüre sind die Durchschnittspreise für Alben im britischen Handel seit Beginn der Erhebung Anfang des Jahres 2000 um 7,6 Prozent auf nun 10,40 Pfund gefallen, obwohl der britische Preisindex in diesem Zeitraum um acht Prozent gestiegen ist. Ähnliches gilt für Singles, bei denen die Preise bis Ende September 2003 um sechs Prozent sanken, ohne das dabei schon die günstigeren Two-Track-Singles Berücksichtigung fanden. Während die sinkenden Durchschnittspreise auf den andauernden Preiswettkampf vor allem der britischen SB-Märkte zurückzuführen sind, profitieren die Musikfachhandelsketten vor allem in den Nischen von ihrem breiteren Angebot: Laut BPI-Untersuchungen wird jedes zweite Jazz-Album bei Händlern wie HMV, Virgin, Fopp oder MVC gekauft, bei Klassik- oder Country-Alben sind es immerhin noch 43 Prozent aller verkauften CDs.
BPI veröffentlicht „Music Buyers Summary“
Die britische BPI legt ihren Mitgliedern eine Sonderveröffentlichung mit Statistiken unter den Christbaum: Hauptaspekt sind die sinkenden Durchschnittspreise, aber auch Klassik und Jazz werden thematisiert.


