Musik

BPI und MCPS einigen sich auf DVD-Tarif

Der britische Branchenverband BPI und die Verwertungsgesellschaft MCPS haben ihren Streit um den richtigen Tarif für Tantiemen auf DVDs beigelegt. Die BPI zog daraufhin ihren Einspruch bei der zuständigen britischen Schiedsstelle zurück.

Der britische Branchenverband BPI und die Verwertungsgesellschaft MCPS haben ihren Streit um den richtigen Tarif für Tantiemen auf DVDs beigelegt. Beide Seiten einigten sich auf Lizenzgebühren in Höhe von 6,25 Prozent vom Handelsabgabepreis für herkömmliche Musik-DVDs, 7,25 Prozent bei Kombiprodukten mit mehr als zwei zusätzlichen Audio-Tracks sowie 8,25 Prozent für Multichannel-Formate mit maximal zwei Bonusclips wie etwa DVD-Singles. Die Laufzeit des Abkommens liegt bei zwei Jahren. Die BPI zog daraufhin ihren Einspruch bei der zuständigen britischen Schiedsstelle zurück. BPI-Chairman Peter Jamieson und MCPS-Direktorin Sandra Cox lobten die Vereinbarung als gute Nachricht für Plattenfirmen und Kreative, da sie beiden Seiten wirtschaftliche Sicherheit garantiere. Zudem könne das Abkommen helfen, den Wachstumsmarkt DVD weiter voranzubringen.