Der britische Branchenverband BPI will mit zwei Personalien seine Kernkompetenzen, die Vertretung der Musikindustrie nach außen sowie das Serviceangebot für seine Mitglieder, wieder stärker in den Mittelpunkt seiner Arbeit rücken. So ernannte BPI-Chef Peter Jamieson nun Steve Redmond zum Director of Communications & Development. Redmond, früherer Chefredakteur der inzwischen eingestellten Branchenblätter „fono“ und „MBI“, war in den vergangenen 18 Monaten bereits als Berater für den Verband tätig. In dieser Zeit fädelte er den Sponsoring-Deal mit Coca-Cola für die UK-Charts ein und erarbeitete gemeinsam mit Jamieson die neue Verbandsstruktur. Neuer Generaldirektor und damit Nachfolger des im Februar entlassenen Andrew Yeates ist Geoff Taylor, bislang stellvertretender Generaldirektor und Director of Litigation & Regulatory Affairs im Londoner IFPI-Büro. Während Redmond seine neue Position sofort antritt, beginnt Taylor seine Tätigkeit Anfang Juni. Jamieson zeigte sich „sehr zufrieden“ über die Verlagerung des BPI-Schwerpunkts auf die Serviceangebote an die Musikindustrie. „Die Tonträgerindustrie steht gerade vor dem dramatischsten Umbruch seit Anbruch des CD-Zeitalters“, sagte Jamieson: „Die BPI spielt in diesem Tranformationsprozess eine äußerst wichtige Rolle im Auftrag aller britischen Plattenfirmen. Mit der neuen Aufstellung bin ich zuversichtlich, dass der Verband die bestmögliche Form erhält, um seinen Mitglieder zu dienen.“
BPI strukturiert um
Der britische Branchenverband BPI will mit zwei Personalien seine Kernkompetenzen stärker in den Mittelpunkt rücken. So steht künftig etwa Steve Redmond im Dienst des Verbands.



