Musik

BPI leidet unter schlechter Presse

Der britische Branchenverband BPI steht im Moment wegen seines Vorgehens gegen mutmaßliche Onlinepiraten unter Beschuss. So hat die Presse jüngst einen Fall publik gemacht, in dem einer Mutter ein Gerichtsverfahren droht.

Der britische Branchenverband BPI steht im Moment wegen seines Vorgehens gegen mutmaßliche Onlinepiraten unter Beschuss. So hat die Presse jüngst den Fall publik gemacht, in dem einer Mutter ein Gerichtsverfahren droht. Die 53-jährige Sylvia Price aus Cheltenham soll eine Geldstrafe von 4000 Pfund (6000 Euro) zahlen, weil ihre 14 Jahre alte Tochter 1400 Songs unerlaubt aus dem Internet gezogen hat. Andernfalls drohe der Mutter eine Zivilklage. Sie müsse dann wohl ins Gefängnis gehen, da sie das Geld einfach nicht habe, klagte die Mutter der Presse.

Steve Redmond, Sprecher der BPI, weist die Kritik der Öffentlichkeit allerdings entschieden zurück: „Wenn wir nicht die Wehrhaftigkeit des Urheberrechts beweisen würden, könnten wir doch gleich unsere Geschäfte einstellen und so zahllosen Musikern ihren Lebensunterhalt nehmen.“

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