Der britische Branchenverband BPI will künftig Internet-Nutzer, die illegal Songfiles getauschen haben, verklagen. Die europäische Musikindustrie schickt sich damit an, in die umstrittenen Fußstapfen des US-Tonträgerverbands RIAA zu treten. „Mit dieser Aktion möchten wir das Unrechtsbewußtsein der Konsumenten stärken“, erklärte Andrew Yeates, General Director BPI. Im Gegensatz zur RIAA, will der britische Branchenverband File-Sharer solange nicht vor den Kadi ziehen, bis legale Donwloadplattformen wie Apples iTunes Music Store oder Roxios Napster in Europa an den Start gegangen sind. Die BPI will vielmehr abwarten, inwieweit Internetnutzer die Plattformen annehmen und legal Musik downloaden. Erst dann wird sich, laut Yeates, entscheiden, ob es zu Klagen kommt oder ob rechtliche Schritte nicht mehr erforderlich sind.
BPI droht Internetpiraten mit Klagen
Der britische Branchenverband BPI will künftig Internet-Nutzer, die illegal Songfiles getauschen haben, verklagen.


