Für einen kleinen , den sich Boy George vergangenen Oktober mit der Polizei erlaubte, musste der Sänger und DJ einiges an Gerichtsterminen über sich ergehen lassen. Am Ende konnte er über die milde Strafe von fünf Tagen sozialer Arbeit in den Straßen New Yorks eigentlich mehr als zufrieden sein, immerhin wurde er unter anderem wegen Drogenbesitzes angeklagt.
Wenn da nur nicht der Stolz eines ehemaligen Stars im Wege gestanden hätte. Erst nach Androhen einer längeren Gefängnisstrafe trat der Brite seinen Dienst an und befreite im orangenen Arbeitsgewand als Straßenkehrer Manhattan von Müll und Straßendreck.
Gute Führung
Und so schlimm war die Demütigung dann gar nicht. Nachdem Boy George anfangs von dem Medienrummel noch sehr genervt war, machte er sich die restlichen Tage recht gut. Sogar mit seinen neuen Kollegen verstand er sich prächtig und hatte Spaß an seiner Tätigkeit. Zum Abschluss der harten Arbeitswoche gab’s am Freitag dann erst mal ein Glas Sekt. Der half wohl auch über die Blasen an den Händen und den Sonnenbrand hinweg …


