Ab dem 14. August muss Ex-Culture-Club-Sänger Boy George seine Strafe antreten und fünf ganze Tage lang gemeinnützige Dienste leisten. Die sehen folgendermaßen aus: Mit Schaufel, Besen, Plastiksack und Handschuhen bewaffnet muss der Sänger durch die Straßen der Stadt laufen und den Müll aufheben.
Dazu wurde er im März gerichtlich wegen eines dummen Scherzes verurteilt. Boy George rief im Oktober vergangenen Jahres die Polizei wegen eines vorgetäuschten Einbruchs in seine Wohnung in Manhattan an. Dort fanden die Einsatzleute statt eines Einbrechers jedoch Kokain. Die Strafe erhielt George nun für die Falschmeldung, für den Besitz der Droge musste er lediglich einer Entziehungskur zustimmen.
Kurz vorm Knast
Sollte er den Dienst nicht antreten und bis zum 28. August absolviert haben, droht dem exzentrischen DJ und Sänger endgültig eine Haftstrafe. Richter Anthony Ferrara gab ihm nach seiner wiederholten Verweigerung des Straßendienstes nun eine allerletzte Chance, in Freiheit zu bleiben.


