Musik

Boris Löhe übernimmt Columbia – Sina Farschid und Lars Grewe leiten künftig Mercury

Boris Löhe, derzeit noch Managing Director bei Mercury, wird neuer Chef der Sony-Music-Division Columbia. Löhes Nachfolge bei Mercury treten Sina Farschid und Lars Grewe an.

Boris Löhe, derzeit noch Managing Director bei Mercury, wird ab dem 1. Oktober neuer Managing Director der Sony Music-Division Columbia. Der Posten war , da der damalige Columbia-Geschäftsführer Martin Brem aus persönlichen Gründen die Leitung der Firma abgab. Löhe war seit 1996 bei Mercury und übernahm 1999 die Leitung der Firma. Davor arbeitete er unter anderem für EMI und eastwest. Löhe berichtet in seiner neuen Funktion an Jochen Leuschner, President Sony Music GSA. „Boris Löhe gehört zu einer neuen Generation von Managern in unserer Branche“, sagte Leuschner zur Neuverpflichtung. „Boris ist eine visionäre, künstlerorientiert arbeitende und qualifizierte Führungskraft, die ebenso professionell wie besonnen agiert. Er arbeitet zielstrebig an der Realisierung der Unternehmensziele und legt großen Wert auf die Qualität und die Motivationsfähigkeit seiner Mitarbeiter. Ich bin überzeugt, dass er Columbia erfolgreich in die Zukunft führen wird. Ich freue mich persönlich sehr über seine Entscheidung.“ Löhes Nachfolger bei Mercury Records werden ab dem 1. Oktober Sina Farschid und Lars Grewe, die als gleichberechtigte General Manager fungieren werden. Farschid ist seit April 1999 als A&R-Director bei Mercury tätig, zuvor arbeitete er unter anderem für Epic. Grewe stieß bereits 1996 als Product Manager zur Firma, wurde 1998 zum Marketing Manager und ein Jahr später zum Marketing Director ernannt. wechselte er Konzern-intern als Vice President Marketing zu Island/Def Jam und Universal Motown nach London. Mit der neuen Aufgabe wird Grewe wieder auf europäisches Festland – erst nach Hamburg, dann nach Berlin – zurückkehren. Tim Renner, President & CEO von Universal Music, bezeichnete Farschid und Grewe als „intime Kenner und große Macher“. Er und Universals Executive Vice President & COO, Vico Antippas, „glauben an Doppelspitzen“, so Renner. Es sei ein großes Kompliment an Löhe, dass seine eigenen Kollegen die Nachfolge an der Spitze antreten könnten.