Für sein humanitäres Engagement und seine Verdienste um die Musikindustrie ist Rockikone Bono gestern Abend zum Ritter ehrenhalber ernannt worden. Mit der eher lockeren Zeremonie wurde sein „außergewöhnlicher und inspirierender Einsatz zur Bekämpfung der weltweiten Armut“ gewürdigt.
Obwohl sich Bono – wie auch Landsmann Bob Geldof – aufgrund seiner irischen Staatszugehörigkeit nicht Sir nennen darf, zeigte er sich hocherfreut über die Auszeichnung. Im Scherz meinte er: „Ihr dürft mich anreden wie ihr wollt, nur nicht Sir. Lord of Lords, Eure Halbgottheit – das reicht.“ Sein kleiner Sohn wird ihn künftig wohl eher mit dem Titel „Bono Wan Kenobi“ anreden. Der dachte nämlich, dass sein 46 Jahre alter Papa zum Mitglied des Jedi-Ritterordens ernannt worden sei.
Ehre, wem Ehre gebührt
Die Ernennung zum Ritter ehrenhalber wurde Bono vom britischen Botschafter David Reddaway überreicht. Der Sänger ist bereits Mitglied der französischen Ehrenlegion. 2005 wurde er zudem vom Nachrichtenmagazin „Time“ zum „Mann des Jahres“ ernannt.


