Die amerikanische Zeitung hatte verschiedene Prominente dazu aufgefordert, ihre Wünsche an Bush zu formulieren.
Bono, der in diesem Jahr für den Friedensnobelpreis nominiert ist, musste nicht lang überlegen. Unter dem Motto „Winning Back Europe’s Heart – Give a Little“ fordert er sowohl den Präsidenten als auch die amerikanischen Bürger dazu auf, ärmere Länder zu unterstützen und bei den Spenden mit anderen Nationen gleichzuziehen. „Amerikaner geben sich immer sehr andächtig und glaubensstark“, schreibt Bono. Allerdings seien die „weltlicheren Europäer“ wesentlich großzügiger, wenn es um Spenden für ärmere Regionen auf dem Erdball gehe. Und schließlich gehe es hier um Nächstenliebe.
Verantwortungsbewusste Afrika-Hilfe
Und bei der Unterstützung der afrikanischen Länder mit AIDS-Medikamenten hat Bono ebenfalls etwas zu sagen. „President Bush sollte den Europäern dabei helfen, die amerikanische Großzügigkeit zu verstehen. Er sollte sie daran erinnern, das die USA mehr AIDS-Medikamente nach Afrika geliefert haben als irgendjemand sonst.“ Allerdings sollte er in Zukunft darauf achten, dass die Hilfen seines Landes auch verantwortungsbewusst eingesetzt würden. Ansonsten wirke das finanzielle Engagmenet der Vereinigten Staaten heuchlerisch und oberflächlich.


