Die Zeitschrift, die alljährlich auch eine Liste der 100 einflussreichsten Menschen veröffentlicht, lobte das Engagement der drei im Kampf gegen Armut und Krankheiten. „Bono lockte, drängte und erpresste die Top-Politiker der reichsten Länder moralisch, sodass sie einem Schuldenerlass von 40 Mrd. Dollar zustimmten“, erklärt das Blatt seine Entscheidung für den Musiker. Über die Medien habe er dabei einen ähnlichen Einfluss ausgeübt wie das Ehepaar Gates, das „die größte Charity-Organisation der Welt“ aufgebaut habe.
Bono neben Bush
„Time“ kürt seit 1927 die „Persons of the Year“. Die Entscheidungen sorgen oft für lebhafte Diskussionen, da das Magazin sich zum Ziel gesetzt hat, „Persönlichkeiten auszuzeichnen, die die Nachrichten und unser Leben am meisten beeinflusst haben, im guten wie im negativen Sinn“. Bono und das Ehepaar Gates finden sich daher nun in einer recht bizarren Liste wieder, auf der u.a. auch der US-Präsident George W. Bush geführt wird.


