Musik

Bon Jovi verklagen Mijovi

Weil Name und Slogan eines amerikanischen Energy Drinks zu viele Parallelen mit der Rockband haben, droht Bon Jovis Anwalt mit einem Gerichtsverfahren.

Ganz schön verdutzt aus der Wäsche kuckte Jon Bon Jovi, als er eines Morgens beim Bäcker seines Vertrauens eine Dose „Mijovi“ in der Auslage entdeckte. Nicht nur, dass das koffeinhaltige Getränk so ähnlich hieß wie seine Band, der Slogan, der den flüssigen Energiespender bewarb, lautete auch noch: „itsmienergy.itsmijovi.itsmilife.“ Haste nicht gesehen, war die Nummer seines Anwalts gewählt.

Der setzte daraufhin einen Brief an das in New Jersey ansässige Unternehmen auf. „Wie Ihnen klar sein sollte, trägt einer der größten Hits von Bon Jovi den Titel „It’s My Life“. Wir fordern Sie hiermit dazu auf, umgehend von jeglichem Gebrauch des Namens „Mijovi“ und dem Slogan „It’s My Life“ Abstand zu nehmen“, so der Wortlaut des mittlerweile publik gewordenen Schreibens. Bei Zuwiderhandlung droht dem Getränke-Hersteller ein Gerichtsverfahren.

Menno!

Marcos Carrington, Unschuldslamm und Besitzer der Firma, will sich dem Justizdruck nur zum Teil beugen. „Es ist total unfair“, moserte der 37-Jährige gegenüber einer Tageszeitung. „Es ist unfair, weil Mijovi rein gar nichts mit Bon Jovi zu tun hat.“

Ihm zufolge rührt der Name von der Koseform seiner Freundin Jovita. Zudem stecke hinter der Kombination aus „itsmijovi“ und „itsmilife“ eine tiefere Bedeutung, nämlich der Ausdruck „It’s my jovial life“ (in etwa: „Es ist mein fröhliches Leben“).

Auf den Slogan könne Carrington zur Not verzichten. Den Namen Mijovi will er jedoch nicht aufgeben. Wenn es sein müsse, werde er sich auf einen Gerichtsstreit einlassen