Die 38-Jährige begründet ihren Schritt damit, dass ihr von Bohlen geprägter Spitzname markenrechtlich geschützt sei. Außerdem weist sie auf die mangelnde Kompromißbereitschaft ihres Ex-Freundes hin: „Ich habe einen außergerichtlichen Weg gesucht, aber die Gegenseite war kurzfristig nicht gesprächsbereit. Man hätte mich fragen können, bevor man sich auf meine Kosten lustig macht.“ Naddel will nicht nur die Werbekampagne stoppen, nach ihrem Willen sollen auch alle Müller-Produkte mit dem Aufdruck „Anstecknaddel“ zurückgezogen werden. Dies würde den Konzern Millionen kosten und so befasst sich mittlerweile die Rechtsabteilung der Allgäuer mit dem Fall.
Bohlen zeigte unterdessen wenig Verständnis für seine Ex, deren Name seiner Meinung nach für sich keine zwei Euro wert sei. „Es gibt 1800 Naddels in Deutschland. Wer sich den Busen wiegen lässt und mit Ralph Siegel per SMS Schluss macht, soll auch Humor für eine kleine Anstecknaddel übrig haben.“


