Musik

Bobby vermöbelt Whitney

Bobby Brown macht mal wieder negative Schlagzeilen: Am vergangenen Wochenende verprügelte er seine Frau Whitney Houston nach Strich und Faden.

Nach Polizeiberichten soll Whitney am Sonntagabend, den 7. Dezember, in Panik den Notruf, wegen ihres prügelnden Ehemannes, gerufen haben. Als die Beamten auf dem Anwesen des Ehepaares eintrafen, fanden sie die Sängerin mit einer aufgeplatzen Unterlippe und einem Bluterguss auf ihrer linken Wange.

Gegenüber der Polizei sagte die 40-Jährige aus, Bobby habe ihr mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen, nachdem sich die beiden gestritten hätten.

Bobby Brown wurde daraufhin am gestrigen Mittwoch bei der Polizei vorgeladen. Seine Frau begleitete ihn händchenhaltend und erklärte den wartenden Journalisten, dass sie noch zusammen seien. Auf der Polizeistation zeigte sich Bobby Brown einsichtig, gab den Vorfall zu und bedauere was geschah: „Ich hoffe, dass meine Frau mir vergibt“, erklärte er.

Friede, Freude, Eierkuchen ist dennoch nicht: Für den 34-Jährigen US-Rapper ist ein Gerichtstermin am 7. Januar 2004 veranschlagt. Vor dem Kadi muss er sich dann wegen Körperverletzung verantwortlich machen.

Wie der „Spiegel“ berichtet, sei es im Bundesstaat Georgia üblich, dass bei Verdacht von Misshandlungen, automatisch Anklage erhoben werde. Das Opfer habe keinen Einfluss auf die Ermittlungen.

Sollte Bobby Brown verurteilt werden, drohen ihm bis zu einem Jahr Gefängnis und eine Geldbuse von 1000 US-Dollar. Zudem stünde der Rapper erneut im Konflikt mit dem Gesetz. Erst im August diesen Jahres verstieß er gegen seine Bewährungsauflagen und landete für eine Woche hinter schwedischen Gardinen.