Musik

Bob Geldof sagt Live 8 ab

Der Live-Aid-Erfinder traut sich selbst nicht auf die Bühne.

Auch Bob Geldof macht sich so seine Gedanken über die Liste der Top-Künstler, die sich für einen Auftritt bereit erklärt haben. Dabei fiel ihm auf: Alle verkaufen Millionen Platten und sind in den Charts vertreten – nur er selbst nicht.

Deshalb hat er spontan den Entschluss gefasst, nicht persönlich auf der Bühne zu performen. Zwar gehörte er 1985 mit den Boomtown Rats zur Originalbesetzung des Live-Aid- Festivals, doch seitdem fanden seine Platten den Weg zur Spitze eher selten.

Deshalb lässt er lieber den Superstars wie Mariah Carey, U2, Sting und Madonna, die noch immer die Charts stürmen, den Vortritt. Dafür freut er sich umso mehr, dass er das Spektakel, das am 2. Juli in verschiedenen Städten stattfinden wird, hinter der Bühne mitverfolgen kann.

Verfrühtes Lampenfieber

Auch Soul-Newcomerin Joss Stone wird langsam nervös, je näher der Termin rückt. Denn eben mit diesen Musikgrößen wird sie im Londoner Hyde Park ins Rennen gehen. Da kann man vor Ehrfurcht schon mal weiche Knie kriegen. Und doch freut sie sich, mit ihrem Beitrag vielleicht ein wenig Unterstützung für Afrika leisten zu können.