Musik

BMI sieht Zeit der Indies kommen

Frances W. Preston, President & CEO der US-Urhebergesellschaft BMI, sieht in der derzeitigen Krise eine große Chance für alle unabhängigen Musikunternehmen.

Frances W. Preston, President & CEO der US-Urhebergesellschaft Broadcast Music Inc. (BMI), sieht in der derzeitigen Krise eine große Chance für alle unabhängigen Musikunternehmen: Junge Firmen suchten nach neuen Wegen im Musikgeschäft und hätten nicht die Last der Verwaltungsapparate großer Konzerne zu tragen, erklärte Preston dem „Hollywood Reporter“: „Ich glaube, dass wir noch einige interessante Entwicklungen zu sehen bekommen werden“, meinte Preston, die bereits seit 1958 in Diensten der BMI steht. „Die Independants sind eine enorme Quelle für neue Musik. Und es gibt sehr viel Musik da draußen, die unmöglich nur von ein paar Majors veröffentlicht werden kann.“ Sie verglich die Ausgangslage der Indies heute mit der von Firmen wie Sire Records oder Motown in vergangenen Zeiten. Passend dazu zeichnete die Urhebergesellschaft am 6. Mai bei der 51. Verleihung der BMI Pop Awards die Songwriter Brian Holland, Lamont Dozier und Eddie Holland mit dem BMI Icon Award aus. Das Trio schrieb unter anderem Motown-Hits für Acts wie die Supremes, Marvin Gaye und die Four Tops.