Die US-Urheberrechtsgesellschaft BMI rechnet für das laufende Jahr mit Klingeltonumsätzen in Höhe von 600 Mio. Dollar. Dies entspräche einer Steigerung von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Während das Klingeltongeschäft in den USA zwischen 2003 und 2005 rasant von 68 Mio. auf 500 Mio. Dollar angestiegen war, erwartet Richard Conlon, als Vice President bei der BMI für Business Development zuständig, für 2006 eine beginnende Marktsättigung.
Zwar werde das Ringtone-Segment weiter zulegen, doch für Ringbacks gehe es in diesem Jahr um Alles oder Nichts – bislang hätten diese Angebote sich noch nicht durchsetzen können. Zudem seien von mobilen Subskriptionsdiensten in den kommenden Monaten neue Umsatzmöglichkeiten zu erwarten, so Conlon. Die BMI hat in den letzten sieben Jahren mehr als 360 Mio. Klingeltonkäufe bei über 325 US-Anbietern registriert und stützt ihre Prognosen auf diese empirischen Daten.


