Ausgerechnet der dauerleidende Trauerkloß James Blunt hat in den Ferien verborgene Entertainerqualitäten an sich entdeckt. Wie er der britischen Zeitung „The Sun“ kürzlich erzählte, hatte der Hitparadenstürmer ein außergewöhnliches Erlebnis während eines privaten Aufenthalts in Sydney. Und zwar in einer Karaoke-Bar.
Zusammen mit ein paar Freunden hatte sich Blunt dort ein kleines Separée gemietet, in dem die Gang à la „Lost in Translation“ ihre Lieblingssongs ins Mikrofon schmetterte. Als sie nach einer Stunde fertig waren, hörte Blunt aus dem Nebenraum seinen Song „Goodbye My Lover“, leidenschaftlich interpretiert von einer Horde junger Mädchen aus England.
Zwanzig Minuten Ohrenbluten
Blunt, scheinbar noch gefangen im Rausch des Mitsing-Marathons, riss daraufhin die Tür seines Zimmerchens auf, stürmte nach Nebenan und griff sich unter den verdutzten Blicken der Insassinnen ein Mikrofon: „Ich sang ihnen die letzte Strophe, sagte: ‚Danke schön und Gute Nacht‘ und ging.“
Verständlich, dass die drei weiblichen Amateursängerinnen daraufhin in ein zwanzigminütiges Kreischkonzert der Marke Tokio Hotel verfielen. Dem Überraschungsgast selbst scheint die Aktion ebenfalls gefallen zu haben: „Ich werde künftig öfter in Karaoke-Bars abhängen“, so der sicherlich ernst gemeinte Kommentar.


