Im südfranzösischen Cannes werden sich die Einbrecher künftig ein bisschen besser informieren, bei wem sie ihre Beutezüge zu absolvieren gedenken. Ehemalige britische Elitesoldaten sollten sie jedenfalls von ihrer Liste streichen. Denn auch wenn sie durch ihr zurückhaltendes Auftreten eher harmlos wirken – wenn es drauf ankommt, können sie das Tier im Manne schnell erwecken, siehe James Blunt.
Der Sänger, der vor seinem Durchbruch im Musikbusiness im Dienste der Queen stand, wurde mitten in der Nacht von einem Einbrecher heimgesucht. Wenige Stunden zuvor hatte er von einem französischen Radiosender einen Preis als bester Newcomer des Jahres 2005 entgegen genommen. Weil der Pokal aus Gold gerade griffbereit stand, schnappte sich der 30-Jährige kurz entschlossen die Auszeichnung und verjagte – vermutlich untermalt von wütendem Gebrüll – den Dieb aus seinem Hotelzimmer.
Französische Wertarbeit
Zurück in seiner Heimat, machte er um den Vorfall kein großes Gewese, sondern lobte die Trophäe als „gutes, solides Stück“. Einer britischen Boulevardzeitung gegenüber erwähnte er auch, dass er nicht glaube, dass der Einbrecher gezielt bei ihm eingestiegen sei. Der Klettermaxe, der seine Flucht über den Balkon antrat, sei wohl eher zufällig bei ihm gelandet.


