Musik

Blickt die Musik in die Röhre?

Musik im Fernsehen ist mehr als die Clipkanäle Viva und MTV und dennoch ein Sorgenkind.

Dass die Musikbeiträge bei TV-Sendungen oft als Pinkelpause herhalten müssen und somit die Quote absackt, ist keine neue Erkenntnis; die wenigen reinen Musikprogramme fristen ein Nischendasein. Doch für Volksmusik und Schlager gibt es offensichtlich ein treues Publikum im Fernsehen. Kann die Tonträgerindustrie das Fernsehen als Promotionvehikel für neue Künstler vergessen? Braucht das Fernsehen überhaupt noch Musikbeiträge? Blickt die Musik beim Fernsehen in die Röhre? Antworten auf solche Frage fallen schwer. Doch drei Fachleute aus dem Fernsehbereich und ein Plattenmann versuchen sie am Freitag, dem 16. August, beim Popkomm.-Kongress zu geben: Moderiert von Manfred Gillig-Degrave (musikwoche.de) loten Alexander Maurus (General Manager wea records), Christoph Post (Vorstand MME), Jörg Grabosch (COO Viva Media AG) und Axel Beyer (Geschäftsführen- der Gesellschafter Prima Idee – Medienproduktions- und Ereignisgesellschaft) unter dem Motto „Quo vadis, Musikfernsehen?“ die Möglichkeiten des Mediums im Hinblick auf die Musik aus.