Schon seit langer Zeit agieren Blackmail auf dem so oft beschworenen internationalen Niveau. Nach zwei Alben für Warner, „Bliss, Please“ (2002) und „Friend Or Foe?“ (2003), landete das Quartett um Sänger Aydo Abay jetzt bei City Slang, wo es die bisher beste Platte seiner Karriere ablieferte. Zwar wiesen auch die letzten Longplayer keine auffälligen Schwachstellen auf, aber an „Aerial View“ kommen sie nicht heran. Mit diesem Album ist der Band endlich der ganz große Wurf gelungen. Denn es steckt voller Hymnen, die trotz aller Eingängigkeit mit vielen unerwarteten Details überraschen und völlig unberechenbar bleiben. Blackmail knüpfen zwar an „Friend Or Foe?“ an, doch für das neue Album haben sie eindeutig bessere Songs geschrieben: „Bei Warner haben wir uns eigentlich sehr wohl gefühlt“, sagt Aydo Abay.
Blackmail – Wie aus einer guten eine sehr gute Band wird
Kaum eine andere deutsche Formation steigert sich auf ähnlich souveräne Art und Weise von Album zu Album wie Blackmail. Auf „Aerial View“ (City Slang/rough trade) wächst das Quartett nun über sich hinaus und begeistert mit hymnischen Rocksongs abseits aller Klischees.


