Stünde jemand anderes hinter der Aussage, man würde es für leeres Geschwätz halten. Angesichts der Tatsache, dass es Björk ist, die behauptet, sich Freitag für Freitag einen Liter puren Wodka zu Gemüte zu führen, birgt die Aussage jedoch einen gewissen Wahrheitsgehalt. Denn gelinde gesagt hatte die kleine Isländerin schon immer einen leichten Hang zur Exzentrik.
Die Pop-Sirene, die gerne mal im Schwanenkostüm über den Oscar-Teppich stiefelt oder im Kino die wundersame gibt, frönt scheinbar recht deftigen Trinkgewohnheiten. Seit sie 15 Jahre alt ist, trinkt sie pünktlich zu Beginn des Wochenendes eine Flasche Wodka. Das zumindest berichtet der Onlinedienst femalefirst. Ihren Angaben zufolge ist die derbe Angewohnheit in ihrer Heimat vollkommen normal. Sie selbst habe das Trinken von Oma und Opa erlernt.
Andere Länder, andere Sitten
Wörtlich meinte die Sängerin: „Ich habe meine Großeltern dabei beobachtet. Und das diente mir als Vorbild, so wie es seit tausenden von Jahren in meiner Familie der Fall ist. Die Isländer nutzen Alkohol, um sich selbst zu verlieren, ihre Wahrnehmung auszuschalten und Amok zu laufen. Für mich ist es vergleichbar mit meiner Musik – es ist eine Art von Befreiung.“


