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BigChampagne sieht P2P-Nutzung wachsen

Erste Jubelmeldungen über ein Abflauen des Nutzeraufkommens in P2P-Netzen scheinen verfrüht: Jüngste Messungen von BigChampagne weisen für den November den dritthöchsten Stand seit Beginn der Erfassung aus.

Erste Jubelmeldungen über ein Abflauen des Nutzeraufkommens in P2P-Netzen scheinen verfrüht: Jüngste Messungen von BigChampagne weisen für den November den dritthöchsten Stand seit Beginn der Erfassung aus. 9,47 Mio. User waren zuletzt zu jedem beliebigen Zeitpunkt weltweit in den diversen P2P-Systemen aktiv. Das sind 3,1 Prozent mehr als im Oktober.

In den USA erreichte die Nutzung mit 6,86 Mio. Usern sogar den zweithöchsten Wert des Jahres. Außerhalb der USA hingegen ging das Aufkommen in den Filesharing-Systemen in der Tat geringfügig zurück: 2,61 Mio. Nutzer im November bedeuten ein Minus von knapp 1,2 Prozent im Vergleich zum Oktober.

Doch Grund zum Aufatmen gibt es für die Branche in Europa noch lange nicht: Laut einer Umfrage von AOL in Großbritannien versorgen sich mehr als die Hälfte aller Musikdownloader aus illegalen Quellen.

Erst vor wenigen Tagen hatten die Marktforscher der NPD Group nach eigenen Messungen für den Oktober ein Minus von elf Prozent bei der Zahl der Daten tauschenden US-Haushalte zwischen Juni und Oktober ermittelt.

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