Noch im letzten Jahres wurde vermutet, dass Beyoncé Knowles lediglich auf den Zug all jener aufspringen wolle, die sich mit einer Namensänderung in den Vordergrund drängen möchten: Damals sprach die einstige Frontfrau von Destiny’s Child in einem Interview mit „Vanity Fair“ erstmals von „Sasha“.
Waren die Aussagen der R’n’B-Queen vor einem Dreivierteljahr noch einigermaßen kryptisch, so geht sie nun ins Detail. „Sasha“ ist demzufolge ihr egoistisches Diva-Ich, quasi der böse Part ihrer scheinbar multiplen Persönlichkeit. Zur Erkenntnis hierüber gelangte Beyoncé, nachdem sie kürzlich Fotos ihres Duetts mit Prince bei der Verleihung der Grammy Awards 2004 in Augenschein genommen hatte.
Ich, du, wir beide und sie
Beyoncé zu der ihrer Meinung nach desaströsen Vorstellung: „Ich bemerkte, dass ich Prince nicht annähernd ans Mikrofon ließ. Eigentlich sollte es zwischen uns sein. Aber ich hielt es die ganze Zeit vor meinen Mund. Sasha hat einfach die Kontrolle übernommen.“
Weiter erklärte Beyoncé, dass sie ihr egozentrisches Ich bislang immer ganz gut unter Verschluss halten konnte, da sie sich bei Destiny’s Child der Gruppendynamik unterordnen musste. Mittlerweile aber fürchtet sie, dass aufgrund ihrer Solokarriere die böse Sasha immer öfter die Überhand gewinnen könnte. Man darf also gespannt sein – auch auf’s neue Album.


