Berlin möchte wie schon bei Bob Geldofs Live8-Spektakel Austragungsort eines der von Al Gore initiierten Live-Earth-Konzerte für den Klimaschutz am 7. Juli werden.
„Wenn bei den Initiatoren ein Interesse daran besteht, ein Zusatzkonzert in Berlin auszutragen, müssen sie nur ein Signal geben. Wir empfangen sie mit offenen Armen“, wird Senatssprecher Michael Donnermeyer in der Sonntagsausgabe der „Berliner Morgenpost“ zitiert. Auch Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf (PDS) meint, es sei der richtige Zeitpunkt, stimmgewaltig für den Klimaschutz einzutreten. Man habe, so Wolf, gute Erfahrungen mit solchen Events.
Am 7. Juli sollen nach den aktuellen Planungen auf allen Kontinenten Konzerte für den Klimaschutz stattfinden, unter anderem in Shanghai, Sydney und London. Ein zweites Konzert in Europa ist zumindest bislang nicht vorgesehen und würde auch die Zahlensymbolik von sieben Konzerten am 7. Juli des Jahres 2007 stören. Organisator von Live Earth ist der frühere US-Vizepräsident Al Gore. Es treten unter anderem die Red Hot Chili Peppers, Bon Jovi, Sheryl Crow, Enrique Iglesias und Lenny Kravitz auf. Die Konzerte sollen über eine Million Zuschauer ansprechen, mit der medialen Auswertung sollen insgesamt zwei Milliarden Menschen erreicht werden.



