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Behörden heben Piratennest am Loch Lomond aus

Der schottischen Polizei gelang zusammen mit Anti-Piraterie-Einheiten einer der bislang größten Schläge gegen organisierte Produktpiraten. In fünf Tagen wurden 28 Verdächtige samt CDs, DVDs, Videos und Kopierausrüstung im Wert von über 14 Mio. Euro festgenommen.

Bei der „Operation Vendura“ genannten Aktion gelang der schottischen Polizei zusammen mit den Anti-Piraterie-Einheiten der britischen Branchenverbände einer der bislang größten Schläge gegen organisierte Produktpiraten. Innerhalb von fünf Tagen verhaftete die Polizei in Zentralschottland 28 Verdächtige und beschlagnahmte dabei Piratenware im Wert von über zehn Mio. Pfund (14,5 Mio. Euro). Bei 30 Razzien in 28 Privatwohnungen und auf zwei öffentlichen Märkten stellten die Ermittler 3992 CDs, 2979 DVDs und Videos, Hunderte Pornos, Software sowie die gesamte Kopierausrüstung sicher.

Unter der beschlagnahmten Ware der Fälscher befanden sich aktuelle Blockbuster wie „The Incredibles“ oder „Bridget Jones: The Edge Of Reason“ sowie CDs von Künstlern wie Dido, Snow Patrol oder Keane. Bezeichnenderweise gingen die Piraten der Polizei nicht in den Großstädten wie Glasgow oder Edinburgh ins Netz, sondern in der zentralschottischen Provinz rund um den Loch Lomond. Die Razzien gingen in den Ortschaften Falkirk, Stirling, Tullibody, Grangemouth und Alloa über die Bühne.

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