Während der Aufnahmen lebten Maffay und seine Band im Nordwesten Australiens bei den Aborigines, und so klingt der Song aus der Feder von Mandawuy Yunupingu, dem Leader von Yothu Yindi, wie ein gelungener Brückenschlag zwischen westlichem Rock und australischer Musikkultur. Die erste Begegnung nach Maffays Art schürt die Vorfreude aufs Album.
Begegnungen nach Maffays Art
Die Welt ist ein Dorf. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Peter Maffay, der sich nie scheute, ausgetretene Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen, setzte hingegen den Gedanken in die Tat um. Schon auf der BMG-Vertriebstagung Ende August 1997 in Berlin machte er den Aktivisten seiner Plattenfirma den Mund wässrig nach seinem neuen Projekt, das mittlerweile kein Projekt mehr ist, sondern Realität: Auf seinem Album „Begegnungen“ (VÖ am 2. März) machte Maffay mit dem Gedanken der Völkerverständigung ernst, indem er mit Musikern aus fünf Kontinenten zusammenarbeitete. Als Appetizer wurde vorab die Single „Tribal Voice“ ausgekoppelt, eine Kollaboration mit der australischen Aborigine-Band Yothu Yindi (BMG 743 21 53731-2).


