Schon im vergangenen Jahr kursierten Vorabversionen der neuen Beck-Titel im Internet. Daher überlegte die Plattenfirma des US-Stars, ob sie das Album früher als geplant auf den Markt bringen soll, entschied sich letztlich jedoch dagegen.
Der Titel des CD-Neulings ist spanisch und bedeutet zu Deutsch soviel wie „White Boy“. Mit dem Album kehrt selbiger nun zu seinem frühen, funkigen Sound zurück, macht allerdings diesmal mehr Krach. „Es ist ziemlich aggresiv“, beschreibt Beck seinen „Guero“-Stil. „Ich wollte schon seit langem ein Album mit lauten Gitarren machen,“ erklärt der Berufsjugendliche, dann sei ihm aber erst mal sein letztes Album „Sea Change“ dazwischen gekommen.
Tsunami-Hilfe mit Vedder-Grohl-Trupp
Amerikanische Musikfans kamen zudem bei einem Benefizkonzert für die Flutopfer in Asien in den Genuss, Becks „Guero“-Titel live zu hören. Bei der Veranstaltung in Los Angeles stand Beck gemeinsam mit Eddie Vedder von Pearl Jam und Dave Grohl von den Foo Fighters auf der Bühne. Bei der Beschreibung des Abends sucht der mutmaßliche Pazifist erstmals Zuflucht in der Militärmetaphorik: „Jack Black war die Speerspitze der Show und war sozusagen der Commander des Abends. Ich war zweiter Leutnant. Alles in allem war es eine erfolgreiche Mission.“


