Für ihr drittes Album galt die Devise: „Unsere Live-Energie muss auf Platte.“ Und das hat die Gruppe um Sänger Arnim Teutoburg-Weiß vorbildlich umgesetzt. „Wenn ich die Band nicht getroffen hätte, wäre ich Artist geworden“, sagt der dynamische Frontmann. 1995 stieß er zu den Beatsteaks, die bereits seit 1986 als lockere Kellercombo vor sich hin geprobt hatten. Mit dem Vollblut-Entertainer am Mikro änderte sich ihr Schattendasein: „Wenn ich in einer Band bin, will ich auch auftreten“, sagte Teutoburg-Weiß unmissverständlich.
So entwickelten sich die Berliner Punk’n’Roller zu einer Attraktion auf der Bühne. Wer die fünf Rocker einmal in voller Fahrt erlebt hat, der muss anerkennen, dass es nicht viele von diesem Kaliber gibt. In den USA gewannen sie jedenfalls auf der „Warped“-Tour jede Menge neuer Fans: „Unseren ersten Gig spielten wir auf einem Bostoner Parkplatz mittags um zwölf in der Mittagssonne vor lauter prominenten Punkrockern. Da standen die Mighty Mighty Bosstones, NoFx, Pennywise und Green Day herum.“
Um das Beatsteaks-Fieber richtig anzuheizen hat die Band für „Summer“, ihre Radiosingle, auch ein Video gedreht. Zusätzlich werden 50.000 Flyer verteilt, die gleichzeitig zu einer Verlosung berechtigen. Als Hauptgewinn locken drei Gigs der Berliner in den Wohnzimmern der treuen Fans. Und wer nicht gewinnt, der kann die Beatsteaks vom 27. Februar bis 28. März auf deutschen Club-Bühnen erleben.



