Ginge es nach Mike Love, dann könnte es in absehbarer Zeit eine Reunion der größten amerikanischen Popband des letzten Jahrhunderts geben. Nachdem die noch lebenden Gründungsmitglieder im vergangenen Jahr ihren jahrzehntelangen Streit beigelegt haben, sei die Grundlage für einen Neuanfang gegeben.
Love, einst Hauptsänger der Beach Boys, hat allerdings konkrete Vorstellungen von einer eventuellen Zusammenarbeit mit seinem Cousin Brian Wilson und Rhythmusgitarrist Al Jardine: „Eine Reunion müsste damit beginnen, dass Brian und ich zusammen schreiben. So weit es mich angeht, wäre der erste Schritt, neue Musik zu schaffen und meine und Brians Fähigkeiten so zu kombinieren, dass wir uns kreativ gegenseitig von Nutzen sein können.“
Was Hänschen nicht lernt…
Angesichts der Bandhistorie könnte aber eben diese Grundvoraussetzung das Projekt schon von vornherein zum Scheitern verurteilen. Bereits vor 40 Jahren hatten sich der musikalisch eher unbedarft daher kommende Love und der künstlerisch hoch ambitionierte Wilson aufgrund ihrer verschiedenen Auffassungen überworfen.


