Die neue Spitze des britischen Tonträgerverbands BPI ist komplett. Neben Tony Wadsworth und Geoff Taylor übernimmt nun auch Mike Batt eine Führungsaufgabe bei der Branchenvereinigung.
Der Gründer und Chef der Firma Dramatico Entertainment wurde bereits in der vergangenen Woche ins Amt eines Deputy Chairman gewählt. Dieser Posten ist wie der Chairman-Job von EMI-UK-Chef Tony Wadsworth ein Ehrenamt. Hauptberuflicher Leiter des Verbands ist CEO Geoff Taylor. Batt soll im Tandem mit Wadsworth die kollegiale Einheit zwischen Majors und Independents versinnbildlichen und die Zusammenarbeit mit den Indie-Organisationen AIM und Impala verbessern. Dramatico wurde vor allem durch die internationalen Erfolge von Katie Melua bekannt, die erst vor wenigen Tagen wieder mit einem Echo ausgezeichnet wurde.
Eben dort, bei der Echo-Verleihung in Berlin, hatte BPI-Kommunikationsdirektor Steve Redmond bereits seinen nahenden Abschied vom Verband angekündigt. Nun ist sein Weggang offiziell: Redmond, der im Laufe der vergangenen Jahre unter anderem auch die British Music Week als Promotioninstrument für britische Acts in Deutschland etablierte, legt seine Aufgaben bei der BPI bereits Ende März nieder. Als einen entscheidenden Grund führte Redmond die veränderungen an der Spitze des Verbands an: „Der ausgeschiedene BPI-Chef Peter Jamieson und ich haben im Laufe der vergangenen vier Jahre gut und eng zusammengearbeitet. Somit ist sein Ausstieg auch für mich eine passende Gelegenheit zur Veränderung.“



