Die Investmentbank Goldman Sachs hat ihre Geschäftsprognose für den Computerkonzern Apple angehoben: Bis Ende März, wenn Apple sein zweites Geschäftsquartal beendet, rechnen die Analysten nun mit Umsätzen von 3,13 Mrd. Dollar statt bislang mit drei Mrd. Dollar. Die Banker bauen dabei vor allem auf höhere Verkaufszahlen beim iPod shuffle: Hatten sie dem Flashplayer aus der iPod-Familie bislang verkaufte Exemplare in einer Größenordnung von 750.000 bis zu einer Mio. Stück allein im laufenden Quartal zugetraut, so sollen es nun gleich 1,8 Mio. Geräte werden. Zudem glauben die Goldman-Sachs-Analysten nicht daran, dass Wettbewerber mit Me-Too-Produkten Apple im Geschäft mit tragbaren Playern unter Druck setzen können – da sei schon ein Konzern vom Format Sonys gefragt, dessen tragbare Playstation-Variante PSP den Bankern am ehesten als Konkurrent für den iPod zu taugen scheint. Auf der Verliererstraße im Geschäft mit tragbaren Musikplayern sieht das Unternehmen dagegen den Apple-Lizenzpartner HP: dessen Anteil am Verkauf von iPods soll nach Einschätzung von Goldman Sachs von zuletzt sieben Prozent auf künftig nur noch zwei bis drei Prozent sinken.
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