Musik

Band Aid muss keine Steuern zahlen

Die britische Regierung öffnet ihren Geldbeutel und verzichtet bei der Band-Aid-CD und der Live-Aid-DVD auf die Mehrwertsteuer. Band-Aid-Gründer Bob Geldof sprach von einer „bemerkenswerten Geste“.

Die britische Regierung öffnet ihr Herz und ihren Geldbeutel: Schatzkanzler Gordon Brown verzichtet bei den kommenden Veröffentlichungen der Band-Aid-CD und der „Live Aid“-DVD auf die Mehrwertsteuer. Stattdessen soll das Geld demselben wohltätigen Zweck zufließen, wie die Einnahmen aus den Benefiz-Platten. Damit folgt der britische Finanzminister dem Vorbild seines Kollegen aus dem Jahr 1985, der damals bei der ersten Ausgabe von Band Aid ebenfalls die Steuereinnahmen der Hungerhilfe spendete.

Nach Berechnungen der BBC könnten die Organisatoren des Projekts somit über vier Mio. Pfund oder umgerechnet 5,7 Mio. Euro einsammeln. Dieser Summe liegen 500.000 prognostizierte Verkäufe der DVD und eine Mio. verkaufte CDs zugrunde. Band-Aid-Gründer Bob Geldof sprach von einer „bemerkenswerten Geste“.

Mehr zum Thema