Musik

Backstreet Boys wollen 100 Millionen Dollar von Zomba

Die US-Boyband Backstreet Boys hat ihre Plattenfirma Zomba auf 100 Millionen Dollar Schadensersatz verklagt.

Die US-Boyband Backstreet Boys hat ihre Plattenfirma Zomba auf 100 Millionen Dollar Schadensersatz verklagt. Als Gründe nannte die Rechtsanwältin der Band, Carla Christofferson, die Behinderung der Aufnahmen zu einem neuen Studioalbum, Verletzung des Backstreet-Boys-Markenzeichens sowie die Produktion eines Soloalbum von Bandmitglied Nick Carter statt eines Albums der Gruppe. Weil sich Zomba mehr auf die vertraglichen Verhandlung mit dem Bertelsmann-Konzern konzentrierte statt auf seine Künstler, schafften die fünf Jungs es nicht, ihr viertes Album bis April 2002 aufzunehmen, so der Vorwurf. Die Band fordert nun Entschädigung für einen entgangenen Vorschuss in Höhe von fünf Millionen Dollar sowie einen Schadensersatz von 20 Millionen Dollar. 75 Millionen Dollar Strafe soll Zomba außerdem für die widerrechtliche Nutzung des Band-Markenzeichens im Internet zahlen.