Kaum ist das private Chaos beseitigt, hat man wieder mehr Zeit, um sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Diesen Eindruck erweckt momentan Pete Doherty. Der Musiker mit starkem Hang zum klassisch-klischeebehafteten Rock’n’Roll-Lebensstil hat nach der Trennung von Supermodel Kate Moss tatsächlich ein neues Album veröffentlicht. Jetzt soll die zugehörige Tournee folgen.
Auch hierzulande möchte der zuletzt positiv auf Drogenabstinenz getestete Paradejunkie drei Auftritte mit seinen Babyshambles absolvieren. Das erste Konzert soll am 22. Januar in der Kölner Live Music Hall über die Bühne gehen, tags drauf steht der Berliner Postbahnhof auf dem Tourplan, das Abschlusskonzert schließlich soll im Münchner Backstage Werk stattfinden – soweit die Angaben der betreuenden Konzertagentur.
Puff. Pustekuchen.
Denn was Doherty in den nächsten drei Monaten anstellen wird, kann niemand vorhersagen. Selbst, wenn er es Ende Januar in die betreffenden Städte schaffen sollte: Der Sänger und Gitarrist ist dafür bekannt, dass er seine Konzerte auch gern mal wenige Minuten vor Beginn platzen lässt.


