Musik

B-parade will mit Millionen-Etat Loveparade ablösen

Die Macher der B-parade, die bereits in diesem Jahr die Loveparade ablösen wollten, geben nicht auf. Mit einem Produktionsbudget von 1,8 Millionen Euro wollen sie ihren Forderungen Nachdruck verleihen.

Die Macher der B-parade, die bereits in diesem Jahr die Loveparade ablösen wollten, geben nicht auf. Mit einem Produktionsbudget von 1,8 Millionen Euro wollen sie ihren Forderungen Nachdruck verleihen.

„Zahlreiche positive Sponsorenkontakte zum Beispiel auf der IFA wie auch auf der Popkomm geben uns die Sicherheit, das Produktionsbudget von 1,8 Millionen Euro abzusichern“, meint Ralf Lipus, zuständig für Marketing, Medien und Kooperationen bei der B-parade.

Neun Monate nach der Antragstellung fordern die Veranstalter nun vom Berliner Senat eine Entscheidung über die Zukunft des Events. So wollte das Team um Lipus bereits 2006 eine Parade ausrichten, aber die Stadt Berlin erteilte den Loveparade-Ausrichtern unter der neuen Leitung von Rainer Schaller den Zuschlag. Nun geht es der B-parade um die Jahre 2007 bis 2011.

Dafür liegen laut den b-Parade-Machern bereits konkrete Pläne vor. So wollen sie wieder Gebühren für die Trucks einführen. Auch habe die Berliner Stadtreinigung laut Aussage der B-parade ihre Kooperation mit der Veranstaltung bekräftigt. Zudem haben die B-parade-Verantwortlichen ihr Team erweitert. Zur neunköpfigen Mannschaft stoßen nun Norbert Niggl alias DJ N.O.B., der das Line-up an der Siegessäule zusammenstellen soll, und der Wirtschaftsinformatiker Erik Neumann, der das öffentliche Erscheinungsbild der B-parade betreut.

Derweil laufen jedoch auch die Gespräche zwischen dem Loveparade-Team und der Stadt Berlin positiv, wie Musikwoche aus Branchenkreisen erfuhr. Mit einer Entscheidung sei in den nächsten Wochen zu rechnen – auch darüber, ob Schaller weiterhin als Geschäftsführer der Loveparade fungiert, da Ende Oktober sein Vertrag zur Verlängerung ansteht.

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