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Avril verteidigt US-Spitze in VÖ-armer Woche

Wenn keine neuen Topthemen in den Markt drücken, lassen sich hohe Chartsränge auch mit sinkenden Verkaufszahlen halten. Avril Lavigne gelingt dies in den USA ebenso wie Nine Inch Nails, Daughtry oder Akon.

Wenn keine neuen Topthemen in den Markt drücken, lassen sich hohe Chartsränge auch mit sinkenden Verkaufszahlen halten. Avril Lavigne gelingt dies in den USA ebenso wie den Nine Inch Nails, Chris Daughtry oder Akon. „The Best Damn Thing“, das dritte Album des einstigen kanadischen Teenstars, verteidigt Rang eins mit 122.000 verkauften Exemplaren – 58 Prozent weniger als vor einer Woche. Die 58.000 Kopien von „Year Zero“ sind sogar 69 Prozent weniger als in der letzten Woche. Darum schaffen die Nine Inch Nails nur noch Platz drei.

Dazwischen reiht sich mit 98.000 Verkäufen als höchster Neueinsteiger R&B-Sänger Joe mit „Ain’t Nothing Like Me“ ein. 55.000 Einheiten reichen der Compilation „Now! 24“ für Position vier, und „Daughtry“ klettert trotz nur noch 49.000 Verkäufen von sieben auf fünf. 4000 Stück weniger genügen Akon, um mit „Konvicted“ seinen sechsten Platz zu verteidigen.

Neu an siebter Stelle steigen die Arctic Monkeys mit „Favourite Worst Nightmare“ ein. Das ist zwar die bisher beste Platzierung für die britischen Überflieger in den USA, doch 44.000 verkaufte Alben in einer Woche sind ungefähr die Hälfte dessen, was die Band in ihrer Heimat an einem einzigen Tag absetzen konnte.

Außerdem konnten sich die Monkeys nur mit einer Handvoll Verkäufen vor Carrie Underwood halten, die mit „Some Hearts“ auf Position acht liegt. Diese Platte ist mittlerweile seit 76 Wochen in den Charts. Martina McBride rutscht unterdessen mit nur noch 37.000 Kopien von „Waking Up Laughing“ auf Platz neun ab, wo sie nur ein paar Dutzend Platten vor Tim McGraw und „Let It Go“ bleibt. Die norwegischen Metaller Dimmu Borgir indes bescheren dem US-Ableger von Nuclear Blast ein Erfolgserlebnis: „In Sort Diaboli“ steigt mit 14.000 Verkäufen auf Rang 43 ein.

Insgesamt war es aber erneut eine Woche zum Abhaken für den Handel: 7,69 Millionen Albumverkäufe entsprechen einem Minus von 5,8 Prozent im Vergleich zur Vorwoche und 19,2 Prozent gegenüber der Vorjahreswoche. In den ersten vier Monaten seit Jahresbeginn hat die US-Branche 151,6 Millionen Longplayer absetzen können. Damit beträgt das Verkaufsminus nach dem ersten Jahresdrittel 16,7 Prozent.

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