Das Wir-Gefühl im Kreise der Pussycat Dolls existiert allem Anschein nach hauptsächlich in der Öffentlichkeit. Melody Thornton, zweite Leadsängerin und jüngstes Mitglied der sexy Girlgroup, redete sich nun in einem Interview den Frust von der Seele. Demnach gehörte Zickenkrieg zumindest eine Zeit lang zum Alltag der tanzenden Damen.
Melody, die als einziges Mitglied über ein Casting in die Band kam, fühlte sich insbesondere zu Beginn ihrer Pussycat-Karriere nicht wohl in ihrer Haut. Dem amerikanischen „Blender Magazin“ erzählte sie: „Als ich die Mädchen das erste Mal sah, verhielten sich einige – aber keine von denen, die jetzt in der Gruppe sind – ziemlich unfreundlich mir gegenüber. Ich dachte mir nur: ‚Hallo?! Ich bin noch ein Kind. Lasst mich in Ruhe!‘.“
Split nur eine Frage der Zeit?
Als dann auch noch Nicole Scherzinger, Ex-Sängerin der amerikanischen Popstars-Gewinner Eden’s Crush, als Leadsängerin in die Band kam, reifte bei Melody der Entschluss, die Formation nur noch als Sprungbrett für eine Solokarriere zu nutzen.
Die 21-Jährige, deren Stimme der von Christina Aguilera ähnelt, möchte nach eigener Aussage die zweite Mariah Carey werden. Mit diesen Ambitionen steht sie allerdings nicht alleine da. Ihr zufolge wollen auch die anderen Mädchen früher oder später etwas anderes machen. Nicole Scherzinger hat ihre erste Solo-Single mit dem Titel „Steam“ bereits veröffentlicht.


