In zwölf Songs spiegelt sich die gesamte musikalische Erfahrung wider, die Larry Gold seit Anfang der 60er-Jahre sammelte, als er zusammen mit Todd Rundgren bei der Formation Woodys Trickstop spielte. Seither hat er von Teddy Pendergrass über The Jacksons und The Three Degrees bis hin zu Whitney Houston mit einigen Dutzend Künstlern zusammengearbeitet.
Mit seinem ersten Album für die renommierte, vom englischen Label BBE herausgegebene Reihe „The Beat Generation“ schließt sich für Larry Gold nun endgültig der Kreis. „Ich stehe in engem Kontakt mit Produzenten wie Jay Dee, Pete Rock oder King Britt, die ja beide schon auf BBE Platten veröffentlicht haben. Als ich dann das Angebot bekam, für die Serie ebenfalls ein Album einzuspielen, zögerte ich nicht lange und sagte zu.“
Enge Zusammenarbeit mit jungen Talenten
Larry Gold setzt auf „Don Cello And Friends“ das fort, was er in den letzten Jahren ohnehin praktizierte: Die enge Zusammenarbeit mit jungen, neuen Talenten. „Mir war von Anfang an klar, das ich kein HipHop-Album aufnehmen wollte. Ich fühle mich im Soul- und R&B-Bereich einfach mehr Zuhause. Auch wenn ich mich in den letzten Jahren vornehmlich mit HipHop-Produktionen beschäftigt habe. Als ich die Zusage von BBE für das Soloalbum erhielt, haben genau zu diesem Zeitpunkt The Roots und Floetry in meinen Studios an neuen Platten gearbeitet. Es war nur folgerichtig, genau mit jenen Leuten meinen ersten eigenen Longplayer in Angriff zu nehmen.“
Wie ein Musiker, der mit 55 Jahren sein erstes Soloalbum herausbringt, wirkt Larry Gold keineswegs. „Ich habe vorher einfach nicht daran gedacht. Auch wenn sich das jetzt ein wenig naiv anhört, aber ich hatte mit meiner Arbeit so viel Erfolg, so viele Hits, dass sich diese Frage ganz lange einfach nicht stellte. Ich habe mich immer als Mann im Hintergrund betrachtet und nicht als jemand, der im Rampenlicht steht.“
Inspirierende Erfahrung
Inzwischen hat Larry Gold Gefallen an seiner neuen Rolle gefunden und spricht bereits ganz offen davon, ein weiteres Soloalbum sowie eine reine Instrumentalplatte in Angriff zu nehmen. „Die Aufnahmen für das Album haben sich länger hingezogen als geplant, da leider nicht alle Künstler immer sofort Zeit hatten. Trotzdem war es eine sehr inspirierende Erfahrung, mit so vielen verschiedenen, hochtalentierten Musikern zusammenzuarbeiten.“
Zwischendurch war Larry Gold immer wieder an anderen Projekten beteiligt. Im August und September geht er auf Europatournee, auf der ihn wahrscheinlich Bunny Sigler und Carol Riddick begleiten werden.


