Gleich zwei prominente US-Formationen vermelden ihren Rückzug aus dem Musikgeschäft. Die Pop-Punk-Combo Blink 182 glänzte bereits bei einem vereinbarten Tsunami-Benefiz-Gig mit Abwesenheit. Nun gab Geffen Records die Trennung der Band bekannt. Diese sei zwar nicht endgültig, aber in Zukunft seien keine gemeinsamen Termine mehr geplant. Tom DeLonge, Mark Hoppus und Travis Barker wollten vielmehr „die Früchte ihrer Anstrengungen mit ihren Liebsten genießen“.
Bei den alternativen Country-Pionieren Jayhawks entschied sich Sänger Gary Louris dazu, an die Öffentlichkeit zu gehen. „Ich glaube nicht, dass wir weitermachen werden“, sagte Louris. Obwohl man die „Türe nicht endgültig geschlossen habe“, sei die Band eigentlich tot. „Wenn du in der Tretmühle einer Vollzeitband gelandet bist, hast du einfach keine Zeit dafür, etwas anderes zu lernen“, erklärte er die Entscheidung. Ein alternatives Betätigungsfeld hat Louris auch schon gefunden. Er beteiligte sich am Songwriting für die Dixie Chicks und will in Zukunft als Produzent arbeiten.
Korn feilen zwar gerade an einem neuen Album, müssen jedoch den Ausstieg ihres Gitarristen Brian Welch verkraften. Dieser hat sich vom Rockstar-Leben abgewandt und in den Medien sein „religiöses Erwachen“ verkündet. Seine neue Einstellung passe nicht mehr zum aggressiven Stil von Korn. „Ärger ist eine gute Sache, und wenn die Kids Korn hören wollen, finde ich das gut“, sagte Welch. Für ihn gebe es jedoch nun Zufriedenheit und Glück nach den Zeiten der Aggression. Das wolle er nun auch den Fans zeigen. Am 27. Februar will Welch in einem Gottesdienst darüber berichten, wie er zum Glauben gefunden habe.



